ess-News

„Alles Wissen und alles Vermehren unseres Wissens endet nicht mit einem Schlußpunkt, sondern mit einem Fragezeichen.“ (Hermann Hesse)



Januar 2016: Endlich Nichtraucher und trotzdem schlank!

von Franca Mangiameli 

Die Feiertage sind vorbei, das neue Jahr hat begonnen und die Vorsätze für 2012 sind schriftlich oder zumindest in Gedanken festgehalten. Die einen wollen abnehmen, die anderen mehr Sport treiben und viele nehmen sich vor endlich mit der Qualmerei aufzuhören – wenn da nicht die Sache mit dem Gewicht wäre. Aus Angst zuzunehmen halten viele dann doch am Glimmstängel fest. Studien zeigen, dass etwa 75 % der Ex-Raucher an Gewicht zulegen. Im Durchschnitt sind es 5 Kilo, das meiste davon wird innerhalb der ersten 6 Monate zugenommen, wobei Frauen anscheinend mehr zunehmen als Männer. Interessanterweise haben zwar Raucher statistisch gesehen ein geringeres Gewicht als Nichtraucher, aber sie neigen dazu mehr Bauchfett zu bilden, was weder optisch noch medizinisch gesehen von Vorteil ist. Bauchfett ist stoffwechselaktiv und kann Erkrankungen wie Insulinresistenz, Diabetes, Bluthochdruck fördern. Man vermutet, dass die höhere Ausschüttung des Stresshormons Cortisol die Bildung von Bauchfett fördert.

Nikotin erhöht den Energieverbrauch um etwa 10 %, vor allem direkt nach dem Rauchen. Außerdem scheint Nikotin auch positiv auf das Sättigungshormon Leptin zu wirken. Weniger Appetitempfinden und Hungergefühle quälen den Raucher und folglich isst er weniger. Hört er schließlich mit dem Rauchen auf, steigt der Appetit und der Energieverbrauch sinkt, was unter dem Strich zu einem Kalorienüberschuss von bis zu 200 kcal pro Tag führen kann. Dies  erklärt auch den rasanten Gewichtsanstieg in dieser relativ kurzen Zeit. Dennoch, die Gewichtszunahme sollte keineswegs ein Argument für das Weiterqualmen sein, denn rauchen ist und bleibt ungesund. Raucher haben ein etwa 20-30fach höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, als Nichtraucher. Darüberhinaus sind nikotinfreie Küsse schmackhafter und auch gesünder für die Partnerschaft. Alles Gründe, um dem Glimmstängel endgültig den Kampf anzusagen! Sollte dies Ihr Vorhaben für 2012 sein, dann fangen Sie parallel an Ihren Lebensstil anzupassen, sprich: bewegen Sie sich mehr und essen Sie eiweiß- und ballaststoffreich. 




März 2012: Kaffee macht gute Laune und noch mehr

von Franca Mangiameli 

 

Während für die einen das morgendliche Kaffee-Ritual ein reiner Genussakt darstellt, ist er für viele andere ein Notwendiges, um überhaupt das Gehirn von Schlaf- auf Wachzustand umzuswitchen. Und wer so gar nicht in die Gänge kommt, der kippt schon mal 3-4 Tassen Kaffee alleine morgens herunter, in der Hoffnung den Tag zu überstehen. Möglicherweise fühlen Sie sich angesprochen und erwarten in den nächsten Zeilen das zu lesen, was  Sie schon längst glauben zu wissen – nämlich, dass zu viel Kaffee ungesund ist und es besser für Ihre Gesundheit wäre, etwas weniger davon zu konsumieren. Dies zu schreiben wäre jedoch glatt gelogen. Bis heute schwirrt in unseren Köpfen die Annahme, dass zu viel Kaffee den Blutdruck in die Höhe treibt. Das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Meta-Analyse konnte diesen Zusammenhang jedoch nicht eindeutig bestätigen. Eine blutdrucksteigernde Wirkung von bis zu 3 Stunden wurde zwar bei Gelegenheitstrinkern mit Bluthochdruck direkt nach dem Genuss von Kaffee beobachtet, allerdings war dieser Effekt bei regelmäßigen Kaffeekonsumenten nicht mehr vorhanden. Stellt man die vielen positiven Effekte von Kaffee der „blutdrucksteigernden“ Wirkung entgegen, so überwiegen diese eindeutig.

Verantwortlich für die Gesundheitseffekte werden das Koffein sowie der hohe Anteil antioxidativ wirkender Polyphenole gemacht. Moderater Kaffeekonsum von 3-4 Tassen pro Tag kann, vorausgesetzt er wird ohne Zucker getrunken, das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen signifikant senken, genauso das Risiko für Typ-2-Diabetes, durch Verbesserung der Insulinwirkung. Neuere Studien zeigen sogar ein um 13 % reduziertes Risiko für Hirninfarkt bei moderatem Kaffeegenuss.

Aber das ist noch nicht alles: Ein relativ junges Forschungsgebiet ist die Untersuchung von Kaffee hinsichtlich seiner Wirkung auf´s Gemüt. Hierzu ist Ende 2011 eine Studie veröffentlicht worden, für die insgesamt 50.739 Frauen ohne Depressionen über eine Zeit von 10 Jahren beobachtet und regelmäßig bezüglich ihres Kaffeekonsums befragt wurden. Am Ende der Studie  erkrankten 2607 der Teilnehmerinnen an einer Depression. Betroffen waren vor allem jene Frauen, mit dem geringsten Kaffeekonsum von maximal einer Tasse pro Woche. Frauen mit dem höchsten Kaffeekonsum von 4 Tassen und mehr pro Woche, hatten dagegen ein um 20 % gesenktes Risiko depressiv zu werden. Wissenschaftler vermuten, dass die kurzfristige, aufhellende Wirkung von Kaffee mit der veränderten Serotonin –und Dopamin-Aktivität zu tun haben könnte. Dagegen ist der langfristige positive Effekt auf´s Gemüt auf die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Kaffee zurückzuführen.

Lieber Leser, bleiben Sie gesund und das bei bester Laune: Trinken Sie Kaffee!

 

 

 

Literatur:

Floegel A et al.: Coffee consumption and risk of chronic disease in the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC)-Germany study. Am J Clin Nutr. 2012 Feb 15.

 Larsson SCOrsini N.:Coffee consumption and risk of stroke: a dose-response meta-analysis of prospective studies. Am J Epidemiol. 2011 Nov 1;174(9):993-1001. Epub 2011 Sep 13.

 Mesas AE et al.:The effect of coffee on blood pressure and cardiovascular disease in hypertensive individuals: a systematic review and meta-analysis. Am J Clin Nutr. 2011 Oct;94(4):1113-26. Epub 2011 Aug 31.

Patil HLavie CJO'Keefe JH. Cuppa joe: friend or foe? Effects of chronic coffee consumption on cardiovascular and brain health. Mo Med. 2011 Nov-Dec;108(6):431-8.

Lucas M. et al.: Mid-America Heart Institute, Saint Luke's Hospital, Kansas City, USA.

Coffee, caffeine, and risk of depression among women. Arch Intern Med. 2011 Sep 26;171(17):1571-8.

 

 

 




Januar 2012: Die Milchdiät ist erschienen!

Die Milchdiät ist eine Low-Carb-Ernährungsform mit der Extraportion Milch. Mit einem Vorwort von Dr. Nicolai Worm!

Wissenschaftler haben bereits in den 80er Jahren festgestellt, dass Menschen, die mehr Milch, und damit auch mehr Kalzium konsumierten, tendenziell weniger wogen. 3-4 Portionen Milch und Milchprodukte pro Tag reichen schon aus, um das Risiko übergewichtig zu werden um 60 % zu senken. Die erste klinische Diät-Studie mit Milch wurde Ende der 90er Jahre durchgeführt. Die Milchdiät spielte dabei im Vergleich zur üblichen Standarddiät einen um 9 Kilogramm höheren Gewichtsverlust in nur 16 Wochen ein. Die Ergebnisse waren so überwältigend, dass sie es sogar in die Presse schafften. Immer mehr Studien haben seitdem diese Botschaft untermauert. Dennoch ist Milch bis heute in vielen Köpfen als Dickmacher verankert. Ein falscher Gedanke, wie Sie in diesem Buch erfahren werden. Milch ist nicht nur eine gesunde Nährstoffbombe, die Krankheiten wie Typ-2-Diabetes und Fettstoffwechselstörungen vorbeugt, darüber hinaus ist sie auch ein Fettkiller. Hauptakteur der Milchdiät ist das Milchkalzium. Als Schlüssel-Mineral wirkt es gleich dreifach in der Fettzelle: Es hemmt dort den Fettaufbau sowie die Fettspeicherung, gleichzeitig aktiviert es die Fettverbrennung. Darüber hinaus bindet Kalzium eine gewisse Menge Nahrungsfett und scheidet dieses unverwertet wieder aus. Daneben existieren noch viele andere Inhaltsstoffe mit Fatburner-Potential in der Milch, die zusammen mit dem Kalzium den Abnehm-Effekt verstärken. Auf diese Weise können Sie mit der Milchdiät im Vergleich zu einer fettarmen Standarddiät fast doppelt so viel Gewicht bei gleicher Kalorienzufuhr abnehmen. Und das Erfreuliche daran: Sie bauen vor allem Körperfett ab, speziell am Bauch. Milchkalzium ist also eine geniale Bauch-Weg-Waffe!

Das Konzept der Milchdiät ist denkbar einfach: Sie essen weniger Kohlenhydrate, dafür aber reichlich sattmachendes Eiweiß, Gemüse und Obst kombiniert mit der Extraportion Milch. Leckere Rezepte mit dem Kalzium-Kick für Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie ein 7-Tage-Essensplan erleichtern Ihnen den Start hin zu einem neuen Körpergefühl. Ein effektives Diätprogramm ist erst dann vollständig, wenn neben der Ernährung, auch Bewegung und Entspannung einfließen. Lesen Sie selbst, wie Sie Ihren Körper durch Aktivität zwingen mehr Energie zu verbrauchen und lernen Sie Ihren Stresspegel zu dämpfen – dieser Weg verhilft Ihnen zu einem maximalen Abnehmerfolg. Tipps und Tricks, wie Sie Ihren Stoffwechsel intelligent austricksen, um „abgespeckten“ Fettzellen kein weiteres Futter für erneutes Aufpolstern zu geben, helfen Ihnen sich dauerhaft über die gewonnene Leichtigkeit zu erfreuen

Die Milchdiät funktioniert auch bei Laktoseintoleranz, da es laktosefreie Produkte im Handel gibt, die genauso viel Kalzium enthalten wie normale Milchprodukte.

Vollständige Literaturliste:

http://www.randomhouse.de/content/attachment/...

Weitere Infos: 

http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=33294