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„Alles Wissen und alles Vermehren unseres Wissens endet nicht mit einem Schlußpunkt, sondern mit einem Fragezeichen.“ (Hermann Hesse)



Januar 2012: Die Milchdiät ist erschienen!

Die Milchdiät ist eine Low-Carb-Ernährungsform mit der Extraportion Milch. Mit einem Vorwort von Dr. Nicolai Worm!

Wissenschaftler haben bereits in den 80er Jahren festgestellt, dass Menschen, die mehr Milch, und damit auch mehr Kalzium konsumierten, tendenziell weniger wogen. 3-4 Portionen Milch und Milchprodukte pro Tag reichen schon aus, um das Risiko übergewichtig zu werden um 60 % zu senken. Die erste klinische Diät-Studie mit Milch wurde Ende der 90er Jahre durchgeführt. Die Milchdiät spielte dabei im Vergleich zur üblichen Standarddiät einen um 9 Kilogramm höheren Gewichtsverlust in nur 16 Wochen ein. Die Ergebnisse waren so überwältigend, dass sie es sogar in die Presse schafften. Immer mehr Studien haben seitdem diese Botschaft untermauert. Dennoch ist Milch bis heute in vielen Köpfen als Dickmacher verankert. Ein falscher Gedanke, wie Sie in diesem Buch erfahren werden. Milch ist nicht nur eine gesunde Nährstoffbombe, die Krankheiten wie Typ-2-Diabetes und Fettstoffwechselstörungen vorbeugt, darüber hinaus ist sie auch ein Fettkiller. Hauptakteur der Milchdiät ist das Milchkalzium. Als Schlüssel-Mineral wirkt es gleich dreifach in der Fettzelle: Es hemmt dort den Fettaufbau sowie die Fettspeicherung, gleichzeitig aktiviert es die Fettverbrennung. Darüber hinaus bindet Kalzium eine gewisse Menge Nahrungsfett und scheidet dieses unverwertet wieder aus. Daneben existieren noch viele andere Inhaltsstoffe mit Fatburner-Potential in der Milch, die zusammen mit dem Kalzium den Abnehm-Effekt verstärken. Auf diese Weise können Sie mit der Milchdiät im Vergleich zu einer fettarmen Standarddiät fast doppelt so viel Gewicht bei gleicher Kalorienzufuhr abnehmen. Und das Erfreuliche daran: Sie bauen vor allem Körperfett ab, speziell am Bauch. Milchkalzium ist also eine geniale Bauch-Weg-Waffe!

Das Konzept der Milchdiät ist denkbar einfach: Sie essen weniger Kohlenhydrate, dafür aber reichlich sattmachendes Eiweiß, Gemüse und Obst kombiniert mit der Extraportion Milch. Leckere Rezepte mit dem Kalzium-Kick für Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie ein 7-Tage-Essensplan erleichtern Ihnen den Start hin zu einem neuen Körpergefühl. Ein effektives Diätprogramm ist erst dann vollständig, wenn neben der Ernährung, auch Bewegung und Entspannung einfließen. Lesen Sie selbst, wie Sie Ihren Körper durch Aktivität zwingen mehr Energie zu verbrauchen und lernen Sie Ihren Stresspegel zu dämpfen – dieser Weg verhilft Ihnen zu einem maximalen Abnehmerfolg. Tipps und Tricks, wie Sie Ihren Stoffwechsel intelligent austricksen, um „abgespeckten“ Fettzellen kein weiteres Futter für erneutes Aufpolstern zu geben, helfen Ihnen sich dauerhaft über die gewonnene Leichtigkeit zu erfreuen

Die Milchdiät funktioniert auch bei Laktoseintoleranz, da es laktosefreie Produkte im Handel gibt, die genauso viel Kalzium enthalten wie normale Milchprodukte.

Vollständige Literaturliste:

http://www.randomhouse.de/content/attachment/...

Weitere Infos: 

http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=33294




Januar 2012: Die Milchdiät in der Bild-Zeitung

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http://www.bild.de/ratgeber/2012/diaet/abnehmen-mit-milch-diaet-21854172.bild.html




November 2011: Stevia – sündhaft süß und endlich mit EU-Zulassung.

Stevia, auch Süßkraut genannt, ist eine zuckersüße Pflanze aus Paraguay, die seit Jahrhunderten von den Guaraní-Indianern als Medizin und zum Süßen von Mate-Tee verwendet wird. Ihre Süßkraft kann sich schmecken lassen: Stevia-Blätter haben eine bis zu 30fach, Stevia-Extrakte sogar eine bis 300fach höhere Süßkraft als Zucker – und das alles mit Null Kalorien! Man spricht auch vom Wundersüßstoff, der auch Diabetikern und Übergewichtigen Genuss ohne Reue verspricht.

 

Bereits im letzten Jahr habe ich ausführlich über diesen Super-Süßstoff berichtet, der bis dato in Deutschland als Lebensmittel nicht zugelassen war. Zwar konnte man Stevia zum Beispiel in Reformhäusern und Drogeriemärkten kaufen, allerdings fand der Verkauf in einer rechtlichen Grauzone statt. Um das Lebensmittelrecht der EU zu umgehen, wurde Stevia als Badezusatz oder Kosmetika angeboten. In Japan dagegen ist der natürliche Süßmacher schon seit den 70er Jahren als Naturprodukt erlaubt und bestimmt dort 40 Prozent des Süßstoffmarktes. In den USA ist es als Nahrungsergänzung genehmigt. Vorreiter in Europa war die Schweiz, wo Stevia seit 2008 zugelassen ist, Frankreich folgte 2009.

 

Vergangenen Montag, am 14.11.11 dann endlich der lang ersehnte Moment: Nachdem die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit  (EFSA) Stevia weder eine krebserregende, genverändernde, noch fruchtschädigende Wirkung nachweisen konnte, wurde ihre Unbedenklichkeit verkündet, woraufhin Brüssel endlich grünes Licht für das Süßkraut gegeben hat. Stevia ist somit von der Europäischen Union für verschiedene Lebensmittelkategorien als Zusatzstoff zugelassen.

 

Ab dem 3. Dezember 2011 werden Lebensmittel wie Getränke, Soft-Drinks, Schokolade oder Müslis die mit Stevia gesüßt sind, im Handel zu finden sein. Allerdings ist der Süßstoff nicht unbegrenzt einsetzbar. Um sicherzustellen, dass die zugelassene Höchstmenge von 4 mg/kg Körpergewicht nicht überschritten wird, wurden von der EU auch Höchstmengen innerhalb der verschiedenen Lebensmittelkategorie festgelegt. Das bedeutet, dass zum Beispiel in einer Limonade nur 30 Prozent des Zuckers durch Stevia ersetzt werden darf.  Dr. Udo Kienle Stevia-Forscher  und Buchautor der Universität Hohenheim ist optimistisch und sieht großes Zukunftspotential für diesen Süßstoff. In seinem Buch „Stevia rebaudiana - Der Zucker des 21. Jahrhunderts – Spurbuchverlag“  lässt der Autor den Verbraucher hinter die Kulissen blicken und erzählt in Form eines bizarren Wirtschaftskrimis, die wahren Beweggründe, für die Zögerliche Zulassung.

 

Leckere Rezepte mit Stevia finden Sie im Übrigen in unserem LOGI-Back- und Dessertbuch vom systemed-Verlag, ebenso eine Tabelle mit Tipps zur richtigen Dosierung von Stevia.